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FC Willisau - SC Obergeissenstein

Nach einem starken Anfang geben die Willisauer eine 3:1-Führung in der Schlussphase aus der Hand. Innert einer Viertelstunde bekommen die Hausherren drei Gegentore. Ein Nachmittag zum Vergessen.

 

Im Vergleich zum Vollerfolg gegen den Luzerner SC gab es Veränderungen in der Startelf. Da sich der junge Nic Glover unter der Woche seinen Meniskus riss, rückte der Innenverteidiger Raphael Bucheli in die Startformation. Ausserdem veränderte Trainer Daniel Bossart personell bedingt die Formation auf ein 4-2-3-1.

 

Den Match im Griff

Nach verhaltener Startphase konnten die Willisauer in der 26. Minute in Führung gehen. Nach einem strammen Schuss von Tim Bossart aus ca. 25 Metern an den Pfosten, behauptete Marvin Marbach den Ball und konnte diesen zu seinem dritten Rückrundentreffer im Netz versenken. Die Willisauer waren von da an die deutlich bessere Mannschaft. In der 39. Minute konnte der Willisauer Captain Marco Imgrüt gar auf 2:0 erhöhen. Nach einem großartig getretenen Freistoss von Simon Unternährer aus dem Halbraum kam Imgrüt am zweiten Pfosten zum Abschluss. Er versenkte diesen aus spitzem Winkel im langen Eck. Kurz vor der Pause konnte der Gast aus der Stadt den Vorsprung jedoch verkürzen. Nach einem Eckball fand der Ball den Kopf von Reto Albisser. Dieser beförderte das Spielgerät in den Fünfer, wo Aidan Uebelmann keine Mühe hatte, den Ball im Netz unterzubringen.

 

Die Hausherren kamen überzeugt aus der Pause und schossen in der 59. Minute das nächste Tor. Jonas Lustenberger spielte Tim Bossart an, welcher Kneubühler den Ball in die Tiefe spielte. Mit seinem schwächeren linken Fuss brachte der Willisauer die Heimmannschaft verdient mit 3:1 in Führung. Tim Bossart hätte in der 66. Minute nach einer Einzelleistung gar noch das 4:1 erzielen können, der Ball verfehlte das Tor jedoch haarscharf.

 

Die Kehrtwende

Der Rest der Partie ist aus Willisauer Sicht schwer zu erklären. Der Wendepunkt der Partie kam in der 74. Minute als Aidan Uebelmann sich im Strafraum geschickt behauptete und zu Fall kam. David Komani verlud den Willisauer Schlussmann Jozsef Gyano mit einem Schuss in die linke Ecke. Eben dieser Komani konnte nur drei Minuten später nach einem Eckball erneut profitieren. Der Ball kullerte wie verhext durch den Willisauer Strafraum. Die Hausherren vermochten den Ball nicht wegzubefördern, bevor er von Komani im Netz untergebracht wurde. Und es kam noch dicker. Nach diesem Doppelschlag war es in der 88. Minute erneut Komani, der den Ball mit einem sehenswerten Schuss aus 16 Metern hinter dem Willisauer Keeper einschlagen liess. Fast schaffte Raphael Bucheli in der 93. Minute noch den Ausgleich zu erzielen. Sein Kopfball streifte jedoch den Pfosten. Nach diesem schweren Spiel gibt es für die Willisauer nichts anderes, als vorwärts zu schauen auf die Auswärtspartie gegen den FC Sins nächsten Samstag um 18 Uhr.